Die südlichste Stadt der Welt

Fin del Mundo, das Ende der Welt, das ist die Marke von Ushuaia, und eben: südlichste Stadt weltweit.

Heute sind wir von Buenos Aires hierher geflogen und ich war erstaunt, wie gross dieses Städtchen ist. Ich hatte den Eindruck, dass es in den letzten 10 Jahren, seit wir hier waren, deutlich gewachsen wäre.

Und tatsächlich, unser Reiseleiter Jack, ein Holländer, der seit 2004 hier lebt erzählt, dass die Stadt damals ca 45000 Einwohner hatte. Die letzte Zählung fand letztes Jahr statt und die Ergebnisse lägen noch nicht vor, aber es seien gegen 125000 Menschen, die heute hier lebten. Vieles ist subventioniert und wer hier lebt muss offenbar auch kaum Steuern zahlen, das zieht viele Menschen hierher. Dazu sei das Leben viel sicherer, kaum Kriminalität. Wo in den grossen Städten vor Taschendieben gewarnt wird, erzählt Jack, wird ihm, wenn ihm Geld aus der Tasche fällt, das auch noch nachgetragen. Es gibt offensichtlich gute Gründe, hierher zu ziehen, auch wenn man sich hier tatsächlich wie am Ende der Welt fühlen mag.

Es gibt etwas Industrie hier, elektronische Artikel werden hier zusammengestellt, und natürlich schafft der Tourismus viele Arbeitsplätze.

Vor allem aber starten hier viele Schiffe in die Antarktis. Auch wir gehen an Bord unseres Lieblings-(Expeditions-)Kreuzfahrtschiffs, der Hanseatic (Nature).

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