Australien

Der Kontinent Australien liegt, wie bekannt ist, auf der südlichen Hemisphäre unserer Erde. Der nördlichste Punkt des Festlandes liegt auf dem 11. südlichen Breitengrad, der südlichste Punkt auf dem 39. Südlichen Breitengrad. Tasmaniens Südspitze reicht bis fast zum 43. Grad. Im Osten reicht das Festland fast zum 154. östlichen Längengrad, im Westen beginnt der Kontinent bei 113°E.

Wenn wir das in unsere Breiten auf die nördliche Hemisphäre spiegeln, dann reicht das Viereck etwa von 10°W bis 30°E und von 11°N bis 39°N, die Eckpunkte lägen bei Lisabon im Nordwesten bis Istanbul im Nordosten und Bamako in Mali im Südwesten bis Karthum im Sudan.

Im Zentrum des Kontinents liegt Alice Springs. Die Distanzen und Richtungen von dort zu den Enden des Kontinentes im Vergleich ab Bern ergeben auch ein eindrückliches Bild der Dimensionen. Nach Osten geht es 1690km an die Ostküste, von Bern aus gesehen wäre das die Schwarzmeer-Küste in Rumänien, nach Südosten bei 115° bis 150° geht es 2050km zur Küste bei Sidney und Melbourne, von Bern wären das Rhodos und Benghasi in Lybien an der grossen Syrte, nach Süden sind es „nur“ 1000km, weil dort die grosse australische Bucht liegt, dennoch kommen wir von Bern bis nach Tunesien an den südlichen Mittelmeerstrand. Im Südwesten führt die Strecke 2160km in Richtung 230°, von Bern liegt der Punkt vor Marokko auf der Höhe von Casa Blanca im Atlantik und auch im Westen kommen wir nach 2090km von Bern aus weit draussen im Atlantik an. Nach Nordosten (315°) endet die Reise ab Bern in Irland etwas hinter Dublin. Nach Norden dehnt sich Australien 1270km aus bis an die Küste bei Darwin, ab Bern erreichen wir fast Oslo in Norwegen und das Cape York ist 1650km in Richtung 32°, das führt uns ab Bern auf die Insel Saare vor Estland.

Down under wie die Australier ihren Kontinent nennen, ist geprägt von grossen Gegensätzen. Der Süden ist in der gemässigten Zone und auch grün. Im Süden wird denn auch vieles angebaut, von Obst über Gemüse und Getreide. Dann das Zentrum oder Red Center genannt, ist trocken und wüstenähnlich mit heissen Temperaturen. Der Norden ist subtropisch mit Regenzeiten und Trockenzeiten. Es ist heiss und feucht.

Die Landschaft ist vor allem im Süden und Westen geprägt von Schaf- und Viehzucht. Gut zu wissen die Australischen Bauern erhalten keinen Rappen Subventionen. Wenn der Preis für Wolle am Boden liegt, dann geht es auch den australischen Farmern schlecht. Ein grosse Rolle spielen  in Australien ebenfalls die Rohstoffe. Der Abbau von Bauxit (wird zu Aluminium), Gold, Steinkohle, Silber, Kupfer und Diamanten tragen einen grossen Teil zur Wirtschaftsleistung bei. Die meisten Einwohner konzentrieren sich auf die grossen Städte wie Sydney, Melbourne, Brisbane, Adelaide und Perth.

Die Australier sind sehr freundliche und hilfsbereite Zeitgenossen. Sie sind nicht so oberflächlich wie die Amerikaner. Geprägt durch die rauhen Bedinungen, die teilweise herrschen, stehen sie mit beiden Beinen am Boden.

 

Tasmanien

Tasmanien ist reich an wilder Natur. Kalte Regenwälder, karge Gebirgslandschaften, wilde Flüsse. Die Strassen sind teilweise recht holperig und z.T. auch nicht asphaltiert. Nach Sonnenuntergang wird es schnell dunkel und über Land sich die Strassen nicht beleuchtet. Einkaufsgelegenheiten gibt es nicht sehr häufig und Unterkunft zu finden ist teilweise nur in grösseren Orten möglich. z.B. gibt es zwischen Lounceton und Scottsdale auf der Strecke, die doch eine gute Stunde in Anspruch nimmt, keine Gelegenheit.

Einerseits ist die Natur sehr präsent auf der Insel und die Wallabies grasen morgens früh auch auf den Rasen der Häuser. Andererseits trifft man auf den Strassen sehr viel Fallwild an, Wallabies, Whombats und anderes. Auch die tasmanischen Teufel werden in grosser Zahl durch den Verkehr getötet.  Man erhält den EIndruck, dass die Australier nicht anhalten würden wegen eines Tieres auf der Strasse, selbst auf den Strassen durch die Nationalparks. Die Australier lassen auch die Motoren laufen, an der Ampel, oder beim Klatsch an der Strasse, vor dem Hotel, während eine Person die Verfügbarkeit klärt oder eincheckt, während des Einkaufs im kleinen Laden. Das Umweltbewusstsein ist hier noch relativ gering.

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