Tölt

Unser erster Reisetag auf dieser Insel ist noch gemächlich. Wir müssen uns erst mit dem Fahrzeug auseinandersetzen. Eigentlich wollten wir wieder ein geländetaugliches Fahrzeug, ein RAV-4 oder ähnlich wurde uns zugesagt. Jetzt ist es ein Mitsubishi Outlander, Plug-in Hybrid. Das Fahrzeug hat noch keine 1000km auf dem Zähler. Das Ladekabel ist noch originalverpackt. Wir fahren um den Hvalfjörður herum, zum Þingvellir und zum grossen Strokkur Geysir. Beides haben wir vor 8 Jahren bereits besucht, wir machen kurz Halt um zusätzliche Plätze zu erkunden.

Unser Ziel ist aber ein Gestüt in der Nähe des Geysirs, Geysir Hesta. Hier haben wir einen Ausritt auf Island-Pferden gebucht. Wir sind etwas früher da, schliesslich gibt es vor einem Ritt einiges vorzubereiten. Hier startet es aber mit eben diesen Vorbereitungen und das ganze dauert dann eben entsprechend länger.

Die Gruppe besteht aus 7 Gästen und 2 jungen Guides, beides Frauen aus Deutschland, die hier einen Sommerjob machen.

Die kleinen Pferde sind an die hiesigen Verhältnisse optimal angepasst. Sie leben das ganze Jahr draussen, der Stall dient nur zum Beschlagen oder auch bei kranken Pferden als „Hospital“. Für die ca. 70 Pferde hier gibt es im Stall Platz für etwa 20.

Der Ritt geht erst über einen Kiesweg parallel zur Strasse hier. Danach überqueren wir die Strasse und gehen ins Gelände, das aber oft auch steinig ist, teilweise aber auch Grasland. Die Pferdchen gehen gut in Kolonne, die Nase meist am Schwanz des vorderen Tieres. Einige Male geht es auch in einem schnelleren Tölt, die besondere Schrittart, die ausschliesslich Island-Pferde beherrschen. Nach einer knappen Stunde gibt es eine kleine Pause für die Pferde, die auch den Reitern zupass kommen mag. Auf der zweiten Hälfte gibt es 2 mal einen kleinen Fluss zu durchqueren. Hier trinken einige der Pferde auch mal einen guten Schluck. Das Wasser reicht ihnen bis zum Fussgelenk hoch, aber die Reiter behalten trockene Schuhe.

Nach 2 Stunden sind wir zurück am Hof, die Pferde werden abgesattelt, erhalten von den Reitern einige Leckerli. Danach gehen sie in die Herde zurück.

und tilt …

Danach haben wir eine Stunde zu fahren zum Hotel wo wir ein leckeres Abendessen geniessen. Anschliessend gehen wir uns im Hot-Pot im Freien entspannen.

Das Wasser ist mit der Hand gefühlt angenehm. Ist man mit den Beinen bis zum Knie drin, fühlt es sich aber dann doch recht heiss an und es braucht seine Zeit, bis man ganz eintauchen kann. Die Temperatur schätzte ich auf rund 40°C. Nach etwa 10 Minuten sind wir genug entspannt, wir steigen aus und trocknen uns im Zimmer. Danach sind wir nur noch müde und fallen ins Bett.

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