Wieder mal unterwegs

Wir haben in den letzten Monaten nichts gepostet, das heisst aber nicht, dass wir gar nichts unternommen haben.

Seite der letzten Reise ist einiges geschehen, das unsere Zeit in Anspruch genommen hat, so dass das Posten auf der Strecke geblieben ist.

Jetzt sind wie wieder einmal auf grosser Fahrt. Wir sind mit dem Taxi zum nächsten Bahnhof mit Intercitiy-Halt gelangt und haben die Reise in Thun gestartet.

Der IC brachte uns nach Basel von wo wir mit dem ICE nach Hamburg gefahren sind. Leider gilt in Deutschland im öffentlichen Verkehr immer noch eine Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen (empfohlen werden FFP2-Masken), so dass wir bis nach Hamburg 7 Stunden fast ununterbrochen dieses Ding vor der Nase tragen mussten. Dabei wird uns immer ganz schläfrig. Ausserdem ziehen die Bänder der Maske dermassen an den Ohren, dass der Bär nach 3 Stunden das Gefühl hat, die Ohren fallen gleich ab. Durch das 9€ Ticket gibt es in Deutschland sehr viele Reisende auf diesem Zug und einige haben es sich direkt im Restaurant-Wagen bequem gemacht und reisen so mit einem Getränk vor sich ohne Maske. Dafür fällt der übliche Service mit Bedienung am Platz in der 1.Klasse aus.

Zum Glück muss man auf der Reise ab und zu etwas essen und trinken, das gibt dann eine kleine Pause.

In Hamburg haben wir eine etwas längere Pause von den „Schnuten-Pullis“, der nächste IC fährt nach Fahrplan 59min später weiter. Da der ICE (zum Glück nur) fast 15 Minuten verspätet angekommen ist gibt es immer noch 45Minuten Wartezeit, die wir für ein kleines Abendessen nutzen. Danach geht die Fahrt weiter durch Schleswig-Holstein und Dänemark bis nach Kopenhagen. Dabei queren wir bei Rendsburg den Nord-Ostsee-Kanal auf der Brücke. Anschliessend wird die Bahn auf Stelzen in einer grossen Schleife um den Ort geführt, damit die Höhe der Brücke bis zum Bahnhof wieder abgebaut werden kann. In der Schweiz kennen wir Kehrtunnel und Kehrviadukte wegen der gebirgigen Landschaft, wenn Bahnlinien auf kurzer Strecke grosse Höhen überwinden müssen. Hier muss die Bahn in grosser Höhe über den Kanal geführt werden und diese Höhe dann auf beiden Seiten überwunden werden, auch mit schweren Güter-zügen.

Nach fast 15 Stunden kommen wir kurz vor Mitternacht in der Hauptstadt Dänemarks an und marschieren zum Hotel, das wir uns wohlweislich in er Nähe des Bahnhofs ausgesucht haben. Müde fallen wir da ins Bett.

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