Resumé

Wir haben unsere Reise mit dem Ziel gestartet, mit dem Elektrofahrzeug zum Nordkap und wieder zurück zu fahren. Wir wollten zeigen, dass das möglich ist.
Wir wissen, dass wir nicht die ersten sind, die diese Reise gemacht haben. Wir wollten aber auch nicht nur auf den Hauptverkehrsachsen durch Skandinavien reisen. Im Gegenteil, wir wollten diese Länder auch etwas näher kennenlernen. Dazu sind wir auch in entlegene Gegenden gefahren und haben in Kauf genommen, dass das Laden etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. So sind wir in Lysebotn mit etwa 30% Restkapazität angekommen, bewusst, dass da keine eigentliche Ladestation gibt, lediglich normale Steckdosen. Leider konnten wir an diesen unser Fahrzeug nicht laden, weil unser Ladegerät in Norwegen nicht funktioniert. Wir wussten, dass wir mit der Fähre von hier wegfahren müssen, so war es dann klar., dass wir bis nach Stavanger fahren sollten. Hier konnte das Problem gelöst werden, in dem wir ein zusätzliches Ladegerät gekauft haben. Dazu kam später auch ein Verlängerungskabel weil wir nicht davon ausgehen wollten, dass wir mit dem Auto auch nahe genug zur Steckdose fahren können. Später haben wir auch erlebt, dass das Ladegerät aus der Schweiz auch in Schweden und Deutschland nicht funktioniert!

Auf der Küstenstrasse zwischen Trondheim und Bodø zeigte sich ebenfalls, dass das Laden von der Haushaltsteckdose wichtig sein kann. In Lappland haben wir erfahren, dass das Ladekabel Typ2 unterschiedliche Eigenschaften haben kann. Leider haben wir (noch) eines, das uns nicht die volle mögliche Leistung bringen kann. Auch das bringt mit sich, dass zum Laden mehr Zeit verbraucht wird und die Tagesetappen eben kürzer bleiben müssen.

Am Ende haben wir mehr als 11’000km zurück gelegt, ohne ernsthafte Probleme mit dem Laden gehabt zu haben. Auch wenn die Unterstützung durch das GPS auf der zweiten Hälfte ausgefallen ist haben wir mit den anderen Hilfsmittel immer rechtzeitig die Lademöglichkeit erreicht. Allerdings geht dies einfacher, wenn das System Dich dabei unterstützt. In Lappland haben wir mehrfach die Warnung erhalten, dass wir uns aus dem Bereich der „bekannten Lademöglichkeiten“ entfernten. Wir hatten aber auch immer vor Augen, wo wir auf dem Weg wieder laden können.

Fazit: Wir planten die Pausen und die Übernachtungen etwas anders als im letzten Jahr, das Laden ist heute essenziell. Wir suchen Übernachtungen nach der Möglichkeit, das Auto zu laden und bei längeren Reisen planen wir die Pausen so, dass wir gleichzeitig auch das Auto laden können. Hier zeigt sich, wie wertvoll es ist, wenn der Hersteller auch in die Lade-Infrastruktur investiert!

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