Nördlingen

Die Stadt Nördlingen im Bezirk Schwaben des Freistaates Bayern ist eine Stadt mit grosser Vergangenheit. Bereits im 9. Jh wird der Flecken urkundlich erwähnt als karolingischer Königshof. 1215 erhielt der Ort Stadtrechte und wurde Reichsstadt. In dem Jahr wurde auch eine erste Stadtmauer errichtet, die heute als Strassenzug erkennbar ist. Die Stadt wurde zu einem bedeutenden Handelsplatz und wuchs sehr schnell, bereits 100 Jahre später sind vor der Stadt viele Handwerker und Gewerbetreibende angesiedelt. Es wird eine neue Stadtmauer um ein wesentlich grösseres Gebiet gebaut. Diese Mauer besteht bis heute. Das hat aber auch mit einem Bruch in der Entwicklung der Stadt zu tun. Nördlingen stand im 30jährigen Krieg auf Seite der protestantischen Schweden. Nach der vernichtenden Niederlage der Schweden vor Ort gegen die kaiserlichen Truppen von Habsburg verlor die Stadt an Einfluss und Bedeutung, die Bevölkerung schrumpfte auf einen Drittel. Erst im 20. Jh erreichte sie wieder die Zahl von vor dem 30-jährigen Krieg. So bestand längere Zeit kein Bedarf an Platz und die Mauer blieb erhalten. Heute ist es nicht von Bedeutung, innerhalb der Stadtmauer zu leben, weitere Stadtteile entstanden ausserhalb. Die historische Altstadt ist gepflegt und mit der Ringmauer klar begrenzt.

Wer allerdings mit dem Elektrofahrzeug anreist, muss dafür sorgen, dass die Batterien genügend geladen sind. Die Lademöglichkeiten in der Stadt sind sehr begrenzt und der öffentlich bekannte Ladepunkt ist kaum erreichbar. Weitere liegen deutlich ausserhalb der Altstadt.

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