Petri Heil

Vor wengier als 100 Jahren noch lebten die Gotländer zum grossen Teil von dem, was die Insel hergab: Die Erträge aus der Landwirtschaft allein konnte die Bevölkerung nicht ernähren. So gehörte es zum Alltag der Bauern, während gewissen Zeiten zum Fischfang auf die Ostsee zu fahren. Im Frühjahr und Herbst waren die Erfolgsaussichten am grössten. So gibt es auf der Insel überall noch diese Fischfang-Stationen, kleine Ansammlungen von Bootshäusern und kleinen Hütten, die z.T. ein paar Pritschenbetten beherbergten und wo sich die Männer zwischen 2 Fahrten etwas ausruhen konnten. Die Bootshäuser sollten die Boote und Geräte vor dem Wetter schützen, wenn sie nicht benötigt werden. Sie waren meist nicht ganz geschlossen. Oft gibt es dazu auch eine Räucherkammer, ein Steinhaus wie das Backhaus in Bergdörfern. Die Boote sind einfache Holzboote für 1-3 Mann, normalerweise wurde gerudert. Der gefangene Fisch, vorwiegend Hering, wurde eingesalzen oder in Essig eingelegt und konnte so das ganze Jahr gegessen werden

Manchmal haben sie vor Ort  an einer langen Angelrute einen Metallkorb mit einem Feuer drin hochgezogen, so dass alle von See aus sehen konnten, wo der Stützpunkt ist. Im Fischfangmuseum von Kovik kann man auch eine Kapelle für die Fischer sehen. Die ist leer und hat vielleicht auch anderen Gemeinschaftszwecken gedient.

Heute werden diese Bootshäuser teilweise noch genutzt, auch zum Fischfang. Die davon leben müssen fahren aber mit grösseren Trawlern hinaus. Der Bedarf der Insel werde heuten von 2 solchen Schiffen gedeckt, sie fangen Hering aber auch Seelachs und andere Arten.

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