Narvik

Eigentlich wollten wir heute von Bodø aus nach Moskenes auf den Lofoten übersetzen. Die Wetterprognosen für die nächsten 5-7 Tage lassen jedoch kein gutes Wetter dort erwarten und so setzen wir unsere Reise direkt nordwärts fort. Wir erreichen dabei Narvik, den bekannten Hafen, in dem das Eisenerz aus Schweden auf die Schiffe umgeladen wird, die es dann in alle Welt hinaus bringen.

Vom Hotel aus können wir dem Treiben zusehen und verfolgen, wie endlos lange Züge mit riesigen Schüttgut-Muldenwaggons ankommen, in einer langen Halle verschwinden, wo sie entladen werden. Das geht ohne grossen Lärm und Staub von statten, ich nehme an, dass die Halle auch darum den Vorgang verbirgt. Danach werden sie bereitgestellt, um wieder nach Kiruna gefahren zu werden. Am Kai liegt ein Schiff und wird vermutlich beladen; andere warten auf Reede.

Der Hafen ist einer der nördlichsten ganzjährig eisfreie der Welt. Der Golfstrom, der durch die Lofoten auch stark in den Ofotfjord hinein geführt wird, bringt die Wärme, dass sich selbst hier auf 68°Nord kein Eis bilden kann. Wegen des Hafens war die Stadt im 2. Weltkrieg auch heftig umkämpft und wurde praktisch vollständig zerstört. Ein Museum zeigt die Geschichte der Kämpfe mit den Folgen auf allen Seiten auf und macht auch einen  Bezug in die Moderne und was Krieg für die Menschen bedeutet.

Neben der Verladestation für das Erz gibt es hier auch eine Universität und ein Uniklinikum.

 

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