Der Polarkreis

Endlich haben wir es zu dieser Marke geschafft. im Gegensatz zum letzten Mal, als wir mit Flug und Schiff dahin gelangt sind, haben wir dieses Mal „aus eigener Kraft“ getan, wenn man das bei einem Motorfahrzeug so nennen kann. Ich ziehe den Hut vor allen, die solche Strecken tatsächlich „human powered“ bewältigen. Wir haben hier im Polarcamp einen Schweizer angetroffen, der von Oslo aus die meiste Strecke mit seinem Velo gefahren ist.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Polarsirkelenfossen

Trotzdem ist es schon ein Unterschied, ob man sich chauffieren lässt (2016) oder die Strecke selber fährt (2018). Heute sind wir mit einem Boot vom Polarcamp aus über den Fjord zu der Plastik hingefahren, die an verschiedenen Orten auf dem Polarkreis platziert wurden. Dazu sind wir zu diesem Wasserfall, dem Polarsirkelenfossen, hingefahren, der quasi über den Polarkreis hinunterstürzt. Das Wasser kommt aus dem Bereich des Svartisen, des zweitgrössten Gletscher Norwegens, der auch die tiefstgelegene Gletscherzunge Festlandeuropas bildet, diese reicht bis fast auf Meereshöhe.

Hier beim Camp gibt es einen Hügel, von dem man die Mitternachtssonne sehen könne, wenn es nicht bedeckt ist. Das war uns bis jetzt nicht gegönnt. Wir sind zwar etwas südlich des Polarkreis, aber durch die etwas erhöhte Lage und die Lichtbrechung in der Erdatmosphäre gibt es offenbar auch hier während etwa 4-5 Wochen im Jahr die Chance, das zu sehen.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s