La Isla Gorgona

Knapp 30km vor den Küste liegt die Isla Gorgona. Bereits Pizarro, der Conquistador von Peru, hat Anfang des 16.Jh die damals nicht bewohnte Insel entdeckt und ihr den Namen gegeben. Er ist angeleht an das Haupt der Medusa Gorgonia, das anstelle von Haaren Schlangen hatte, die sie so gefährlich machten.

Die Spanier stiessen hier auf auffallend viele Lanzenottern, eine Schlange mit einem unangenehmen Giftcocktail und Verhalten. Die Schlange ist gut getarnt und vertraut darauf, dass sie nicht entdeckt wird. Wenn man dabei ihr aber zu nahe tritt, beisst sie zu. Das Gift ist nicht lebensgefährlich, aber es kann Gewebe zerstören, so dass es unbehandelt zum Verlust eines Beins führen kann. Aus diesem Grund muss man Gummi-Stiefel tragen, wenn man sich hier ausserhalb des überwachten Geländes bewegen will.

Bei unserem Besuch hatten wir dazu keine Gelegenheit. Auch hier dürfen nur hundert Gäste gleichzeitig an Land gehen, so dass die Zeit hier auf 90min beschränkt wurde.

In den 50er Jahren wurden erste Strafgefangene von Kolumbien auf diese Insel gebracht. 1960 wurde das gebaute Gefängnis offiziell eingeweiht und bis 1984 hier betrieben. Seit dann ist die Insel ein Naturschutzgebiet und der Urwald erobert sich die Bauten wieder zurück. Einige Häuser werden von den Rangern und Forschenden genutzt, die die Entwicklungen der Natur beobachten. Auch das umliegende Seegebiet steht unter Schutz und so sind auch Meeresbiologen unter den Forschern.

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