Fischmarkt

Wir waren in den letzten Jahren ein paar Mal in Hamburg, doch auf den Fischmarkt haben wir es noch nicht geschafft. Im Winter beginnt der Fischmarkt erst um 7:00 Uhr morgens, im Sommer bereits um 5:00 Uhr. Bei knackig kalten Temperaturen marschieren wir zur U-Bahnstation. Die erste Knacknuss stellt das Lösen eines Tickets dar. Wir haben nur eine 50 Euronote. Da funktioniert gar nichts bei dem Automaten, möglicherweise hätte er nicht genügend Wechselgeld; das gibt es nur in Münzen. Auch mit Karte kann nicht bezahlt werden (vielleicht mit der Cash-Funktion?). Wir hätten also schwarz fahren müssen. Das erste Paar das wir ansprechen um die Note in kleinere zu wechseln, hat nur 20 Euro Noten, mit denen wir auch nicht zahlen könnten. Aber ein nettes Ehepaar aus Augsburg lässt uns mit ihrer Gruppenfahrkarte mitfahren. Wir fahren gemeinsam zu den Landungsbrücken. Dort steigen wir um aufs Schiff und können direkt und bequem zum Fischmarkt in Altona fahren.

Auf einem riesigen Areal werden Fische frisch, eingelegt oder geräuchert feilgeboten. Es gibt auch ein riesiges Früchteangebot. In Taschen werden Unmengen von unterschiedlichen Früchten (Ananas, Bananen, Orangen, Mango, Trauben uvam) eingepackt und zu einem Einheitspreis abgegeben. Schwere Taschen für 10 Euro. Es ist wirklich eindrücklich am Morgen früh die schönen Stände zu bewundern. Zwischendurch gibt es Stände mit Glühwein. Natürlich sind auch Stände mit dem üblichen universellen Ramsch darunter. Die Fischauktionshalle, in der vor 30 Jahren der Fischmarkt mit den Marktschreiern stattgefunden hat, ist heute eine riesige Partyhalle, wo sich vermutlich die letzten Gäste des Kietz von St. Pauli einfinden und mit den morgendlichen Besuchern weiterfeiern.

Wir können Matjes kaufen und finden verschiedene geräucherte Fischspezialitäten. Der Markt ist wirklich ein Besuch wert.

Ein Gedanke zu “Fischmarkt

  1. Hi Ihr beiden
    da seid ihr ja mal wieder im „hohen Norden“ gelandet. Wenn ich könnte, würde ich immer als kleine Fliege mitkommen und die Sachen mitbewundern :-). Habt ihr auch die Chance gehabt, im Elphi ein Konzert zu hören oder ??? Jedenfalls mit Museum und den feinen Fischspezialitäten seid ihr ja offenbar nicht zu kurz gekommen :-). Nächstes Mal bringt mir doch einen grossen geräucherten Lachs mit … (nei nei, nöd ernscht neh 🙂 ).
    Wenn ich Bilder sehe oder Geschichten lese von den Reiserouten um die Welt mit diesen riesigen Holzschiffen von damals bin ich schon beeindruckt, vor allem wenn man sich vorstellt kann, wenn das Meer braust und stürmt – Wellen bis zu 10 Meter – einfach gewaltig.
    Vielen Dank euren Reisebericht 🙂 !
    Herzlich Priska

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