Camp kitchen

Wir nutzen immer wieder die Möglichkeit in unserem Camper zu übernachten. An vielen abgelegenen Campingplätzen (wild camps wie die Australier diese Plätze nennen) gibt es weder fliessend Wasser noch Strom. Aussen an unserem Fahrzeug hat es einen Gasherd mit 2 Gasflammen. 2 grosse 20 Liter Wassertanks sind aussen am Fahrzeug untergebracht. Gedacht ist das Wasser zum Kochen oder Zähneputzen, aber nicht direkt zum trinken. Ebenfalls aussen am Fahrzeug sind 2 Gasflaschen für den Gaskocher verstaut.

Frühstück gibt es wie zu Hause auch. Muesli, Jogurth, Aepfel und Brot mit Konfitüre. Beim Brot liegt der Hase im Pfeffer. In Australien gibt es in den meisten Grossverteilern Tostbrot in allen Varianten, aber so ein richtig knuspriges Brot findet man selten. Bei Tostbrot bräuchte man einen Toaster, aber so ohne Strom funktioniert das nicht. Tostbrot einfach so essen schmeckt uns nicht. Also sind wir auf Knäckebrot umgestiegen. Das ist knusprig und schmeckt auch ohne Toaster sehr fein.

Das vorbereiten der Speisen wie rüsten und schneiden passiert alles draussen. Es werden einfache Gerichte gekocht, die nicht stundenlang gegart werden müssen. Die Gerichte, die der Bär jeweils frisch zubereitet sind wirklich immer sehr lecker. Wer kann schon unter Sternenhimmel ein Abendessen geniessen.  Der Abwasch ist dann nicht so einfach wie zu Hause. Wie in einer Club-Hütte in den Schweizer Bergen muss zuerst heisses Wasser gekocht werden um dann abwaschen zu können.

Es funktioniert aber wunderbar. Man muss ich einfach etwas darauf einstellen.

Auch nicht fehlen in Australien, darf das Barbeque. Die Australier sind bekannt dafür, dass sie gerne grillieren. Deshalb sind an interessanten und schönen Plätzen meistens Gasgrill’s fest installiert und können meist kostenlos benutzt werden. Diese Möglichkeit haben wir bereits ein paar Mal benutzt. In gewissen Gegenden ist offenes Feuer verboten, weil zu gefährlich. Die Nachrichten von Buschfeuern dringen ja bis nach Europa. Es ist eine wirklich super tolle Einrichtung und die Grilladen schmecken vom Grill wirklich super fein.

4 Gedanken zu “Camp kitchen

  1. Hallo Ihr Beiden
    Ist eine spannende Tour und „verfolge Euch“ gerne. Viele Erinnerung an Japan, Tasmanien, Odnadatta…
    Für das Toastbrot-Problem kann ein Toastaufsatz für den Gasgrill die Lösung sein.
    Hatten auch schon eine billige Pfanne dazu benutzt um das „Brot“ in der Pfanne zu Toasten um es für Schweizer geschmäcker geniessbar zu machen.
    Liebe Grüsse und weiterhin gute Reise
    Hansrudolf Tanner

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  2. Hi Ihr Beiden
    welches überfahrene Känguru habt ihr denn hier gegessen … 🙂 oder war es eher Krokodil … 🙂
    ein Kollege ist eben zurückgekommen mit sogenannten „Snacks“ … Känguru und Krokodil in Chips-Form. Nun denn, lieber Vegetarier. Jedenfalls könnt Ihr bald als Reiseführer für australische Reisen fungieren, Erfahrungen in jeder Art habt ihr nun bald beisammen. Weiterhin viele interessante Erlebnisse und Eindrücke. Hier ist nun fast der Sommer ausgebrochen – war auf Bergtour mit 29 Grad, heiss aber schöööön.
    Herzliche Grüsse, Priska

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    1. Hi Du!
      Wie geht’s Dir? Bei uns alles Bestens. Internet ist zurzeit etwas mühsam.
      Das was wir hier essen ist ganz einfach Lamb-Rack. Im Land der Schafe doch nichts aussergewöhnliches.

      Lg

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        • Hallo Priska, der Bär muss da noch korrigieren, es ist ein Goat-Rack, also Ziege, hat aber trotzdem gut geschmeckt.
          Auch Känguru schmeckt ganz gut, ebenso Krokodil und Emu oder Kamel. Roadkill sollte man aber nicht essen, die Tiere haben Parasiten, die uns gar nicht bekommen.
          Die Ureinwohner essen, wie uns gesagt wurde, nur den Schwanz und der wird lange im Feuer gegart. Was heute verkauft ist Fleisch von gezüchteten Tieren, wir essen ja auch Hirsche aus Farmhaltung.

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