Wo Känguru und Whombat sich gute Nacht sagen

Wir haben heute den Kanangra-Boyd Nationalpark besucht. Dieser liegt auch im Gebiet der Blue Mountains. Dazu sind wir gestern nach dem Besuch im Nationalpark Blue Mountains weitergefahren nach Oberon und haben uns da mit Proviant und Treibstoff eingedeckt. Von Oberon aus sind es noch etwa 70km bis zu dem Kanangra Walls im Nationalpark. Weiter führt die Strasse nicht. Die Strasse im Nationalpark ist eine Naturstrasse und etwa 7 km vor dem Ende der Strasse und dem Ausgangspunkt der Walks gibt es einen Camping Ground. Kostenlos kann man hier campieren, allerdings gibt es sehr wenig Infrastruktur. Gerade Toiletten, Feuerstellen und eine offene Hütte mit einem Kamin hat es.

Dafür wurden wir bei der Ankunft von Kängurus, einem Whombat und Kookaburras begrüsst. Natürlich fehlen die hiesigen Raben und Papageien auch nicht, auch wenn sie hier nicht gerade zahlreich sind.

Auf dem Platz haben wir eine Gruppe Bushwalker aus Newcastle angetroffen, eine fröhliche Truppe, die um eine Feuer gesessen sind. Wir haben uns angenehm mit ihnen unterhalten und haben auch Tips für weitere Ziele erhalten. Der Abend auf 1100mm Höhe wurde recht kühl und wir rechneten mit einer sehr kühlen Nacht. Nachts tropfte Wasser auf das Dach unseres Zuhause, vermutlich von den Eukalyptusbäumen. Ich glaube nicht, dass es geregnet hat, es war wohl einfach viel Tau. Bevor wir uns zu den Bushwalkern setzten, haben wir uns ein Abendessen gekocht und gegessen.

Trotz harter Liegefläche haben wir gut geschlafen und heute früh ein Müsli zum Frühstück genossen. Danach haben wir im bei den Walls einen längeren Walk unternommen und sind weitergefahren.

PS: Für das Heidekraut war es die erste Camping-Nacht überhaupt, wenn man von Zelten im Garten absieht…

Ein Gedanke zu “Wo Känguru und Whombat sich gute Nacht sagen

  1. Liebes Heidekraut, wenigstens warst du in einem Auto :-). meine Schwester im Yosemite Park musste draussen in einem Schlafsack übernachten ohne Zelt oder so …. und dies direkt von der CH nach USA mit ihrem US-Ehemann… in CH kannst du ohne Klapperschlangen und Bären (nicht du, Bär) übernachten.. erzähl dir dann mal, was sie erlebt hat … uiuiui.
    Geniiiieeeeest diese schöne Zeit – aber da macht ihr ja, grins.
    Herzlich, Priska

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s