Im Rahmen unserer Reise in Perú und im Departement Cusco hatten wir die Gelegenheit, eine Gemeinschaft zu besuchen, die auf die traditionelle Weise lebt und dieses Leben pflegt.
Sie leben von dem, was der Boden hergibt, züchten und halten Lamas und Alpakas, Meerschweinchen und bauen Feldfrüchte an.




Es gibt in Perú mehere hundert Kartoffelsorten mit sehr unterschiedlicher Form und Farbe. Diese werden zu unterschiedlichen Gerichten verarbeitet. Auch Mais gibt es hunderte Sorten, hell, dunkel, gefleckt und mit kleinen oder (riesig) grossen Kernen. Auch diese werden unterschiedlich verarbeitet. Auch Quinoa und Amaranth kommt ursprünglich von hier und gehört zum Grundnahrungsangebot.





Aus der Wolle ihrer Tiere (nicht der Meerschweinchen) machen sie unterschiedliche Gegenstände. Dabei wird diese von der Schur an selber verarbeitet, gereinigt, gefärbt, gesponnen und verwoben. Auch die Stoffe für Ihre Kleidung machen sie wohl selber und vermutlich auch die Kleider selber. Die Wolle wird mit Naturmitteln gereinigt, mit Pflanzensäften oder zerdrückten Schildläusen (die haben wir früher auch in Getränken zu uns genommen) gefärbt und in Handarbeit gewoben. Die Gewebe sind sehr dicht und ein Poncho daraus schützt auch gut vor Regen. Dass er warm ist, davon konnten wir uns selber überzeugen.




Die Menschen haben uns einen Moment in ihr Leben gelassen und uns ihre Traditionen etwas aufgezeigt. Vom Reiseveranstalter werden sie unterstützt, damit sie diese Traditionen weiter pflegen können. Sie benötigen hin und wieder auch ärztliche Hilfe, wenn die traditionellen Hausmittel nicht genügend helfen. Wir wurden hier herzlich empfangen und bewirtet. Wir hatten aber auch die Gelegenheit, von ihnen hergestellte Waren zu kaufen: Decken, Taschen in verschiedenen Formen und Grössen, Tischläufer u.ä. Dabei zeigt sich auch die Moderne, es werden auch Karten zur Zahlung akzeptiert.