Machu Picchu

Eines der sogenannten sieben neuen Weltwunder ist die geheimnisvolle Inka-Stadt von Machu Picchu. Davon wollten wir uns bei der Gelegenheit ein eigenes Bild machen.

Machu Picchu wurde von Hiram Bingham 1911 gefunden, als dieser auf der Suche nach der letzten Inka-Hauptstadt Vilcabamba im Tal des Urubamba unterwegs war. In Aguas Calientes hat er von einer versunkenen Inka-Stadt erfahren und liess sich dahin führen. Dabei traf er in der dichten Vegetation auf einem Sattel zwischen 2 Bergen die überwachsenen Ruinen dieser Anlage. Gross muss die Bewunderung gewesen sein, als sich nach dem Roden das Ausmass dieser Stadt zeigte.

Seit 1983 ist die Stadt UNESCO-Weltkulturerbe und entsprechend geschützt. Die Anzahl Besucher ist limitiert und auf Zeitlos begrenzt. Das klingt etwas nach Hetze, aber es ist wohl einfach notwendig, damit möglichst vielen der Besuch ermöglicht wird, ohne die Anlage zu Übernutzen. Es werden beim Eingang auch die Pässe (Original mitbringen!) kontrollier, so dass niemand verloren gehen kann. Es hätte hier schon Unfälle gegeben, wo man danach nicht wusste, wer das Opfer gewesen wäre, das soll so vermieden werden, besonders bei einem Aufstieg auf den kleinen Berg. Es wird auch penibel kontrolliert, dass alle Besucher das Gelände verlassen haben.

Wer Machu Picchu als im Morgenlicht sehen möchte, der muss auf den Inka-Trail. Dieser hatte Cusco mit Machu Picchu verbunden und wird heute als 4-Tagestrip ab km 88 der Bahnlinie durchgeführt. So kann man morgens früh in die Anlage kommen und diese bei Sonnenaufgang geniessen.

Wir haben den Besuch der Stadt mit einer Gruppe in einer Luxusvariante gemacht. Ab Urubamba fährt ein Zug bis nach Machu Picchu Pueblo, wie Aquas Calientes heute genannt wird. Der Hiram Bingham Express, genannt nach dem „Wieder-Entdecker“, fährt auf den alten Geleisen mit schnuckeligen 15km/h dem wilden Fluss (der übrigens ein bedeutender Quellfluss des Amazonas ist) entlang. Derweil wird ein Lunch serviert. Der Besuch der Anlage mit einer Tea-Time dort oben ist ebenso Teil des Arrangements wie das Dinner bei der Rückfahrt im Luxuszug. Ein Waggon ist ein Bar-Waggon, in dem Musik spielt, auch die Getränke da gehören zum Erlebnis und kosten nicht zusätzlich.

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