Tour de Cynorrhodon

An einem Hochnebel-Tag auf der Alpennordseite und Garantie auf Sonnenschein besuchen wir heute das Rhonetal. Es wird keine grosse Tour werden, Ziel ist vielmehr die Botanik.

Morgens früh kommen wir in Brig an und besteigen den Bus ins Safran-Dorf Mund. Auf dem Weg dorthin sehen wir an der Strasse einzelne Safran-Blüten. Unser Ziel sind aber nicht die Lila Blüten oder deren würzige Staubfaden. Im Dorfladen kaufen wir allerdings noch ein Safranbrot und Würste als Ergänzung unseres Picknicks (trotz der aktuellen Warnungen der WHO).

Bereits kurz ausserhalb des Dorfs finden wir die gesuchten Sträucher mit den roten Knollen. An den Wegrändern finden sich überall wilde Rosensträucher, an denen jetzt die Früchte, die Hagebutten zu finden sind. Sie sind sehr unterschiedlich, einige kugelig rund, andere lang und schlank, teils stachelig fast wie Kaktusfeigen, andere glänzend und glatt. Manchmal sind die Früchte sehr weich, wahrscheinlich vom Frost. Die Wanderung wird immer wieder unterbrochen durch das Sammeln der gesuchten Früchte. Es hat viele davon, wir können uns auf die einigermassen zugänglichen Sträucher beschränken. Es ist auch so mühselig genug, zu den Früchten zu kommen. Die stacheligen Ranken (es sind ja keine Dornen!) erschweren die Ernte.

Unterbrochen von einem Picknick in einer Waldlichtung gelangen wir über Chastler und Finnu nach Eggerberg. Am Ende des Tages haben wir etwa 4kg Hagebutten eingepackt, aber danach beginnt ja die Arbeit damit erst. Das Projekt für die nächsten Tage steht fest…

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