Philipp Island

Ich war bereits vor 20 Jahren einmal auf Philip Island und habe der Pinguin Parade beigewohnt. Das Anlanden der Pinguine am Strand beim Einbruch der Dunkelheit ist schon etwas Faszinierendes. Ich war damals nur für ein paar Stunden auf der Insel.

Deshalb war es für mich klar, dass wir Halt machen müssen auf Philip Island. Diesmal haben wir 2 Nächte auf Philip Island gebucht. Das Wetter ist dem Herbst-Winter entsprechend kühl, immer wieder nass und sehr windig. An unserem ersten Abend hat es doch geklappt mit der Pinguin Parade. Man muss sich vorstellen, damit man dem Spektakel beiwohnen kann, bezahlt man einen Eintritt und wird dann auf die grosse Tribüne direkt am Strand gelassen. Der Strand wird beleuchtet, damit man die Pinguine besser sieht.

Die Pinguine kommen beim Einnachten an den Strand um ihre Höhlen aufzusuchen. An diesem Abend ist es sehr sehr windig und der Schwell spritz extrem hoch. Es ist aber immer noch ein irrsinnig tolle Ansicht wenn die kleinen Pinguine meistens zu zweit oder in grösseren Gruppen an den Strand kommen und dann in ihrer tollpatschigen Art den Hügel hinauf zu ihren Bruthöhlen watscheln.

Noch etwas zu der Einrichtung: Das musste so gemacht werden bei so vielen Leuten. Die würden, wenn keine Aufsicht und Kontrolle da wäre, einfach direkt ins Brutgebiet hineinmarschieren und die Höhlen zertrampeln. Man möchte ja die Pinguin Kolonie erhalten und das ist auch gelungen! In den letzten 30 Jahren konnte die Anzahl der Brutpaare von 8‘000 auf 16‘000 verdoppelt werden.

Die Pinguine auf Philipp Island sind Zwergpinguine, die kleinste Art unter den Pinguinen. Die Zwergpinguine kommen in Neuseeland, der Südküste Australiens und in Tasmanien vor.

Philipp Island hat aber nicht nur Pinguine zu bieten. Heute konnten wir bei kaltem nassem und stürmischem Wetter die Insel erkunden.

Zuerst machen wir einen Besuch bei der Koala Sanctuary. Die Koalas waren hier ursprünglich nicht heimisch. Durch Siedler wurden sie auf die Insel gebracht. In den letzten Jahren sind sehr unter Druck geraten, da viel Bäume abeholzt wurden und die Gebiete nicht mehr miteinander verbunden sind. In der Sanctuary leben die Tier auf einem begrenzent Gebiet sehr natürlich. Die schlafenden Gesellen sind gut in den Baumgabeln auszumachen. Es ist einfach ein toller Anblick.

Weiter geht unsere Erkundungstour nach Woolami. Dort gibt es einen schönen Strandspaziergang und wir können das stürmische Meer betrachten. Ebenfalls dort ist das Brutgebiet der australischen Sturmtaucher. Einige Vögel konnten wir noch beobachten. Die anderen sind wohl in ihr Winterquartier gezogen.

Quer über die Insel findet man Nobbies Point. Dort tossed das brandende Meer der Wind blässt unablässig heftig. Auf dem Seal Rock können 100 australische Pelzrobben beobachtet werden. Es braucht allerdings ein Fernrohr. Leider war heute wegen des heftigen Windes und des starken Schwells nichts mit Schiffahrt. Auch dort gibt es ein riesiges Blow Hole, extrem eindrücklich.

Zu guter Letzt fahren wir noch zum Swan Lake. Der einzige Süsswasser See auf Philipp Island. Dort können in 2 verschiedenen Ausgucken schwarze Schwäne, heimische Enten, Purpurhühner, eine Art Blässhühner und eine Art Taucher und ganz viele Wallabies beobachtet werden. Ein schöner Abschluss einer tollen Insel. Auf jeden Fall empfehlenswert.

Ein Gedanke zu “Philipp Island

  1. Hallo Ihr 2 🙂
    Jööööö, das ist dann ein herziger Pelzknäuel :-).
    Hoffe, dass nicht allzuviel Holz geschlagen wird, dass dann die herzigen Pelzknäuel die „Heimat“ verlieren. oder geht’s beim Holzschlag wieder mal um Finanzen …
    Wünsche euch weiterhin viele schöne Bilder von Tieren in der freien Natur.
    Herzlich, Priska

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