Hiroshima und die Atombombe

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Sadiko und der Kranich

Mit dem Namen Hiroshima verbinden wohl alle diesen ersten Einsatz einer Atombombe in der Geschichte. Japan ist das einzige Land, das dies bis heute erleben musste und hier sieht man ein wenig, was das bedeutet.

Im Friedenspark mit dem bekannten Dom steht ein Mahnmal, das deutlich machen soll, dass diese Waffen nicht weiter verbreitet werden sollten. In einem Sarkophag sind die Namen aller (direkten) Opfer der Atombombe aufgeschrieben.

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vor dem Mahnmal für eine Welt frei von Atomwaffen
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Der zerstörte „Dom“

Im Museum ist die Ausstellung in Renovation, trotzdem sieht man an den Exponaten, wie diese Explosion gewirkt hat. Man sieht Kleidungsstücke von Schülern, die an diesem Morgen wohl auf dem Weg zur Schule waren. Die Bilder von den Verbrennungen und anderen Verletzungen und Auswirkungen sind eindrücklich. Ein Modell der Stadt nach der Explosion zeigt die komplette Zerstörung, einzig Beton und Steinbauten, die mit Eisen verstärkt waren, sind stehengeblieben. Die meisten Häuser waren aber zu der Zeit aus Holz und sind verbannt und von der Druckwelle weggeblasen. Da ist auch die Geschichte von Sadiko, einem Mädchen, das durch die Strahlung verursacht an Leukämie erkrankte. Sie glaubte fest daran, dass sie wieder gesund werden würde, wenn sie 1000 Origami-Kraniche aus Papier falten würde. Mit ihren Fingern konnte die das nicht machen, auch die waren scheinbar verstümmelt, sie nahm Draht zuhilfe. Bevor sie das Ziel erreicht hatte, ist sie verstorben, 12 Jahre alt. Hier aber werden weiterhin solche Papierkraniche gefaltet, gesammelt und zu Kunstwerken verbunden.

Der Friedenspark in Hiroshima ist Pflicht zu besuchen bei einer Reise in diese Stadt. Sicher gibt es noch mehr zu sehen hier, wir aber reisen weiter nach Miyashima.

2 Gedanken zu “Hiroshima und die Atombombe

  1. Hallo Ihr Zwei
    Vielen Dank für Eure Reisberichte, die wir mit Spannung verfolgen!
    Ganz schön traurig die Geschichte von Sadiko. Führt uns mal wieder vor Augen, wie gesegnet wir eigentlich leben dürfen.
    Auf jeden Fall wünschen wir Euch weiterhin tolle Urlaubserlebnisse.
    Ganz liebe Grüsse, Sandra und Rolf

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  2. Hi Ihr Lieben
    Es gibt Geschehnisse, die man nie vergisst – auch wenn es einem nicht selbst betroffen hat – aber indirekt doch! Wenn man in die letzten 60 Jahre geschaut hat, scheint die Menschheit nicht gerade viel gelernt zu haben…
    ich danke Euch jedenfalls für die Möglichkeit der Teilnahme an Eurer Reise – das ist sehr schön.
    Hebed’s guet und viel Glück.
    Herzlich, Priska

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