Ein Gebirge

… das gleichzeitig eine Insel ist.

Vor 30 Jahren, beim ersten Besuch des Bären auf dieser Insel, wurde dieser von einem anderen Feriengast aus unserem nördlichen Nachbarland belehrt, dass Kreta nicht etwa einfach eine Insel sei, auf der es auch Berge hat, nein es sei ein Gebirge, das gleichzeitig auch Insel sei.

Dieser Eindruck wurde mir schon damals auf der östlichen Hälfte von Kreta bestätigt, es ist aber auch auf der westlichen Hälfte nicht anders. Die Landschaften sind wild und rauh, von Felsen geprägt, gelöchert wie ein Schweizer Käse. Eine Ausnahme bilden die Schwemmebenen an den Mündungen der grösseren Flüsse, z.B. bei Matala, oder aber auch in Senken in den Bergen. Die Kreter haben an den Hängen auch recht steile Felder von Steinen freigemacht und teilweise Terrassen angelegt. dort werden Äcker bestellt, Olivenbäume und Weinreben. In den Schwemmebenen wird intensiver Landwirtschaft betrieben, viele Felder sind abgedeckt, wohl um ganzjährig Kulturen zu halten.

Die Küsten sind mehrheitlich steil, nur in den Einschnitten sind Strände zu finden, teils Kies, teils unterschiedlich feiner Sand. Auf den Bergen weiden Ziegen und Schafe, wohl in eher zu grosser Zahl, das erklärt dann auch, dass trotz Humusreichem Boden nur wenig wächst. Nur selten trifft man Baumbestände, die die Bezeichnung Wald verdienen, dabei sei die Insel in früherer Zeit bewaldet gewesen. Wohl schon die Minoer als aber auch die alten Griechen haben die Wälder hingegen in grossem Stil abgeholzt um ihre Paläste und Schiffe zu bauen.

Die Oliven sind eine ideale Ergänzung zum Tourismus. In den Wintermonaten, wenn die Resorts geschlossen sind, gibt es viel zu tun bei der Olivenernte.

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