Ein mächtiger Strom 

Wir haben nun den Amazonas (auch wenn er zwischenzeitlich etwas anders genannt wurde) nun bis Iquitos durchfahren, mehr als 4000km flussaufwärts. Das Wasser ist hier wohl nicht mehr überall tief genug, die Steuerleute sind wohl gefordert, in den Hafen zu fahren. Das auch weil der Fluss gewaltige Sedimentmengen mitführt und diese immer wieder an neuen Stellen ablagert. So hat der Kapitän informiert, dass bei der letzten Fahrt der Hanseatic Spirit vor 3 Jahren die Fahrrinne in einem Abschnitt da lag, wo heute eine grosse und gut bewachsene Insel liegt. Aber immer noch ist der Fluss unglaublich breit und fliesst mit einer starken Strömung.  Dabei liegt Iquitos nur gerade auf 100m über dem Meeresspiegel. Der Amazonas, der weit oben in den Anden auch wieder aus zwei Quellflüssen entsteht, hat aber auch hier bereits mehrere Tausend Kilomater hinter sich gebracht. So genau lässt sich das schwer bestimmen, weil der Flusslauf sehr dynamisch ist.

Iquitos liegt auch schon bedeutend näher am Pazifik als am Atlantik, wo das Wasser hinströmt. Es ist ein sehr isolierter Ort, ist er doch nur über den Fluss von Brasilien oder dann mit dem Flugzeug zu erreichen; Strassenverbindungen gibt es keine nach aussen. So sei auch das Leben hier recht teuer im Vergleich zum Rest Perus.

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