Hier im vermeintlichen Oberlauf des Amazonas sind wir also im Dreiländereck zwischen Brasilien, Kolumbien und Peru. In Brasilien heisst der Grenzort Tabatinga, da gibt es auch einen Aeroporto Internacional. Wie in Riehen an der Grenze zu Deutschland oder in Hünigen an der Grenze zu Frankreich stehen an beiden Seiten Häuser bis an die Grenze und es ist nicht sicher, ob nicht das eine oder andere direkt darauf steht. In Kolumbien heisst die Stadt (auch mit einem Aeropuerto Internacional) Leticia. Hier gibt es einen sehr lebhaften Markt und viele motorisierte Fahrzeuge, vorwiegend Zweirädrige. Auf der Insel, die den Hauptstrom von diesem Nebenarm trennt, liegt Santa Rosa de Yavari in Peru. Boote jeder Grösse queren hier den Fluss in alle Richtungen ganz selbstverständlich. Die Polizei (auch die Poilcia federal) ist präsent; heute wohl besonders, man möchte keine schlechte Presse weil einem Touristen etwas zugestossen wäre.
Wir wechseln bei einer Wechselstube unsere restlichen Reals (ca 320 entsprechen nicht ganz CHF50) in kolumbianische Pesos und erhalten über 220’000.











Auf dem Markt gibt es Eier für $14’000. Die Nachfrage ergibt, dass man dafür 30 Eier erhält, der Preis entspreche ca 3USD…
Die Menschen hier sind freundlich, auch wenn kaum jemand englisch spricht, zum Glück sind unsere Experten hier und können da und dort bei der Kommunikation helfen.
In den kommenden Tagen bewegen wir uns auf dem Fluss an der Grenze zwischen Peru auf backbord und Kolumbien an steuerbord.