Die Stadt der tausend Fenster

Wir sind also in Albanien. Eine Gruppenreise mit einem einheimischen Guide und einer deutschen Reiseleiterin. An diesem Tag fahren wir von der Hauptstadt südwärts. Auf einer recht neuen Autobahn mit sehr wenig Verkehr fahren wir erst nach Elbasan. Diese Stadt liegt ziemlich genau in der Mitte Albaniens. Hier siedelten bereits in der Antike die Illyrer. In römischer Zeit entstand hier ein Handelsplatz und später wurde eine grosse Stadtbefestigung errichtet. Wir machen aber nur kurz Halt und geniessen eine Pause in einem Lokal innerhalb der alten Stadtmauern.

Anschiessen geht die Fahrt weiter auf schmalen Strassen. Wir erhalten einen Eindruck von der Landwirtschaft hier, die zum Teil noch mit einfachen Mitteln produziert. Einzelne Industrielle Betriebe sind dazwischen. Dann erreichen wir Berat. Zuerst besuchen wir die Burg über der Stadt. Es ist nicht nur eine Burg, es ist eigentlich eine kleine Stadt innerhalb einer Mauer auf einem Berg. Enge, verwinkelte Gassen ziehen nach oben, es erinnert mich an Sizilien oder auch die Toskana (z.B. Volterra, Erice). Hier gibt es Unterkünfte und einige Restaurants. Auch scheinen Menschen hier noch zu wohnen. In einem ehemaligen Kloster gibt es ein Museum mit bedeutenden Ikonen berühmter Ikonenmaler aus Albanien. In der Kapelle des Klosters geniessen wir ein Konzert einheimischer Musiker.

Danach fahren wir noch einmal um den Berg herum und gelangen in das Zentrum der neueren Stadt. Hier gibt es beidseits des Flusses 2 historische Stadtteile, derentwegen die Stadt als Unesco Weltkulturerbe gilt. Die Häuser haben viele kleine Fenster, weshalb sie auch als die Stadt der 1000 Fenster bezeichnet wird. Leider lässt uns das Programm nur wenig Zeit hier.

Ladestation für E-Mobile?

Wir fahren nach einem kurzen Rundgang weiter zu einer Winzerei, wo wir reichhaltig essen und vom lokalen Wein kosten können. Die Weine sind sicher keine grossen Weine, aber sie munden zum Essen.

Erst spät abends kommen wir wieder in Tirana an.

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