Auf der Insel Ortigia in Sirakusa entstand die Stadt schon vor fast 3000 Jahren. Sie war in der Antike die wichtigste Stadt auf Sizilien. Auffallend ist, dass hier viele Namen aus der griechischen Mythologie zu finden sind. Die Römer haben die Stadt zwar erobert, den griechischen Charakter habe sie aber nie verloren.
Ein Beispiel ist auch die Quelle der Arethusa. Auf der Insel Ortigia ist es ein wichtiges Süsswasservorkommen, Grund für alle frühen Siedler, sich hier ansiedeln zu wollen. Nach der Sage hat die Nymphe Arethusa einst im Fluss Alpeion gebadet, wo sie aber vom Flussgott Alpheion aber bedrängt und verfolgt wurde. Um sich des Verfolgers zu entziehen, bat sie Artemis um Hilfe und diese hat sie in einen Fluss verwandelt, der unteririsch unter dem Pellopones hindurch bis nach Sizilien fliesst und da auf der Insel Ortigia ans Tageslicht tritt und gleich ins Meer fliesst.. Auf dem kurzen Weg diente der Fluss auch noch den Bewohnern als Wasch-Platz für die Textilien.
Der alte Tempel der Athene wurde später zum Duomo de Ortigia umgebaut und der Sta Lucia geweiht. Die griechischen Säulen sind am Eingang heute noch al solche zu erkennen. Ach der Platz davor ist mit Kalkstein belegt, der so poliert ist, wie man es von gut erhaltenen antiken Stätten kennt. Die Altstadt hat auch heute noch einen griechischen Touch.