Caspar David Friedrich

In der Hamburger Kunsthalle gibt es bis zum 1. April 2024 eine grosse Ausstellung zu einem aussergewöhnlichen deutschen Maler. Mir war der Name vorher nicht bekannt, aber Mama Braunbär hat den Besuch da angeregt.

Der Künstler lebte von 1774 bis 1840 und gilt als einer der bedeutendsten Künstler der (deutschen) Romantik. Diese Ausstellung zeigt einerseits die Entwicklung seines Schaffens von den frühen Werken und Skizzen bis zu seinen letzten Gemälden. Parallel werden Werke moderner Künstler gezeigt, die sich von dieser Art der Naturmalerei haben inspirieren lassen, auch fotografisch.

Es ist eine schöne Sammlung an kleinen Werken, die auch in kleinste Zimmer passen würden, mittelgrossen für schöne Wohnzimmer und Salons und richtig grossen, monumentalen Werken für grosse Sääle mit meist grossartigen Landschaften der damaligen Zeit; Alpen (Watzmann), Küsten (Rügen, Greifswald), Hügellandschaften (Riesengebirge, Böhmen) aber auch kleine Landschaften und Gärten. Die Bilder sind immer noch lebendig und machen den Eindruck, als wenn der Betrachter durch den Rahmen auf diese Szenerie blicken würde. Auch die Stimmungen am Himmel mit den Wolken und Farben von Sonnenauf- und untergängen oder jahreszeitlichen Nuancen sind eindrücklich wiedergegeben.

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