Kyomizu-dera

Wir sind auch in Kyoto bereits vor acht Jahren mal gewesen, damals als Ausflug vom Hotel in Osaka aus. Diesen buddhistischen Tempel haben wir damals als an dem Tag as erstes besucht. Es ist eine riesige Anlage an einem Hügel etwas oberhalb der Stadt, so dass man von der Terrasse sehr schön über diese blicken kann.

DIeses Mal sind wir in Kyoto selber untergebracht, direkt am Bahnhof liegt das Hotel. von hier können die einzelnen Sehenswürdigkeiten gut mit dem Bus erreicht werden. Wir haben uns heute diesen Tempel für nach dem Mittag vorgenommen, auch wegen der Zugangszeiten der geplanten Besuche.

Ich weiss nicht, ob es an der Tageszeit liegt oder ob es auch an der Jahreszeit liegt; es hat viel mehr Leute da als beim letzten Besuch. Trotzdem lädt der Tempel zur Besinnung auf das eigene Ich ein. Vorher passiert man noch einen Gang mit ganz vielen Windspiel-Glöckchen, die einen sphärischen Klangteppich erzeugen.Den Tempel darf man natürlich nicht mit Schuhen betreten. Das extrem feingehobelte Holz glänzt wie gebohnert, aber es wurde auch nie zerkratzt, sondern immer mit Socken poliert. Auf dem Rundgang kommt man noch an einigen Heiligtümern vorbei, Buddha-Figuren, die Tiere, die oft seine Begleiter sind (Fuchs, Löwe, Katze, usw. schöne rote Pagoden kontrastieren zum fast schwarzen Haupttempel. Erst jetzt sieht man zu den gewaltigen Holzstämmen, die die Terrasse und den Haupttempel tragen, mit vielen Balken längs und quer miteinander verstrebt.

Hier findet man auch das Viertel mit den meisten Häusern im traditionellen Stil kleine Läden und Restaurants, aber auch Hotels. Die Gassen sind eng und werden von Fussgängern schon sehr gefüllt. Trotzdem gibt es immer wieder Motorfahrzeuge, die sich den Weg hindurch bahnen (müssen).