Ψηλορείτης (2456m)

Der höchste Gipfel von Kreta hat bei unserer Planung bereits einen gewissen Reiz erweckt. Der Psiloritis ist mit 2‘456 m der höchste Punkt des Ida Gebirges. Wir konnten nicht abschätzen wie warm und wie sonnig des Wetter sein wird, ob wir überhaupt an eine Besteigung denken können.

Die Wetter Bedingungen sind  prefekt auf Kreta; sonnig und so ca. 25 Grad warm. So konnten wir daran denken den „hohen Berg“ (so die Uebersetzung von „Psiloritis“) zu erklimmen.

Der Rother Führer schreibt zu recht: „Die Gemeinde Livadia hat die Herzen der Wanderer und Pilgerer weit geöffnet, als sie die 13 km lange Zufahrtsstrasse teeren liess.“ Die schmale Strasse ist jetzt gut zu fahren, ist aber stellenweise ziemlich steil. So gelangt man einfach zu der Lakkos Mygerou Schutzhütte und spart sich sicher 2.5 bis 3h Aufstieg (und danach wieder den Abstieg).

Ich hatte so meine Zweifel, ob wir dann den Weg finden würden. Auf gut ausgebautem Wanderweg geht’s stetig aufwärts. Das Gebiet ist recht karg mit kleinem Gebüsch und Kräutern. Auf dem unteren Teil des Weges treffen wir auf ein grosse Gruppe von Schafen. Dies beäugen uns schüchtern und gehen uns sofort aus dem Weg.

Bis wir zu dem Sattel kommen ist der Weg sehr gut ausgebaut und durch Steine gepflästertert. Dann hört die Pflästerung auf, aber der Weg ist immer noch sichtbar. Je höher wir aufsteigen, desto karger und steiniger wird die Landschaft. Auch der Wind nimmt zu. Ein toller Tiefblick auf das Meer ist einem gewiss.

Nach 2,5 Stunden sind die rund 900 Höhenmeter überwunden. Auf dem Gipfel befinden sich die Miniaturkapelle Timios Stavros und eine Glocke. Vor der Kapelle ist ein windstilles Plätzchen um unser Picknick zu verzehren. Glücklicherweise sind nicht viele Leute unterwegs und wir haben den Gipfel fast für uns alleine. Nach einer ausgiebigen Rast lockt noch der Gipfel neben dem Psiloritis. Nach einem kurzen Abstieg geht es nochmals 15 Minuten hinauf. Ein heftiger Wind bläst uns um die Ohren. Wir machen einen kurzen Gipfelrast.

Nun geht’s wieder auf dem gleichen Weg hinunter zu der Schutz-Hütte. Ein tolle Tour geht zu Ende.

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