Σαμαριά

Eine der Hauptattraktionen Kretas ist sicher der Nationalpark Samaria mit der gleichnamigen Schlucht. Die Schlucht kann auf einem 16km langen Wanderweg von der Omalos-Hochebene bis an die Küste des Lybischen Meeres in Agia Roumeli begangen werden. In der Hochsaison sind täglich bis zu 4000 Menschen in der Schlucht. Nach der Durchwanderung muss Agia Roumeli mit dem Schiff in westlicher oder östlicher Richtung verlassen werden. Ab den Ankunftsorten Chora Sfakion oder Paleochora werden die Besucher dann mit Bussen wieder in ihre Feriendomizile zurückgebracht.

Heute ist der letzte Tag der Saison, an dem die Schlucht begehbar ist, bis zum 1. Mai bleibt diese danach für Besucher geschlossen. Ich schätze, dass heute etwa 200 Personen in der Schlucht waren, vielleicht einige mehr, die von oben ein Stück gegangen und danach oben wieder herausgegangen sind. Die Besucher sind meist früh morgens in die Schlucht gestiegen, haben sich danach aber einigermassen verteilt. Auf den Rastplätzen war aber immer ziemlich Betrieb. Nicht vorzustellen, wie es mit 4000 Besuchern in dieser Schlucht zugehen mag.

Unser Tag begann sehr früh, dauerte doch die Fahrt mit dem Bus zum Eingang gut 2 Stunden. Die Temperatur  ist angenehm hier auf 1200m Höhe, nicht zu warm aber auch nicht unangenehm kühl. Es folgt gleich ein steiler Abstieg auf einem gut ausgebauten Weg in die Schlucht, die seit 1962 ein Nationalpark ist. Wildtiere sind kaum zu sehen, was bei den vielen Menschen wenig erstaunt. Hier sollen aber die letzten Wildziegen auf Kreta leben und ein Paar Gänsegeier brüten. Der Weg ist durchgehend gut ausgebaut, lediglich einige Querungen des (jetzt trockenen) Flusses sind weniger klar. An den engen Stellen der Schlucht bleibt nur das Flussbett als Weg übrig.

Es ist sicher zu empfehlen, die Begehung im Frühjahr (Mai) oder eben im Herbst zu planen. Im Hochsommer ist es zumindest unten recht heiss, es war heute schon sehr warm in Agia Roumeli. Persönlich würden wir die Tour ein nächstes Mal von unten nach oben begehen, so hat man zu Beginn Ruhe vor dem Trubel und Nachmittags auch im Bereich zum oberen Eingang wieder Platz und Ruhe.

 

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