Feuer

Wir erfahren in Europa immer wieder von verheerenden Buschfeuern in Australien. Diese betreffen meistens den Südosten des Kontinents, wo sich ein Feuer in einem trockenen Sommer oder Herbst in den dichten Wäldern entsprechend ausbreiten kann. In den dünn besiedelten Gegenden gibt es auch grosse Waldflächen und wenige Zugangsmöglichkeiten.

Den wird mit gezielten, begrenzten Buschfeuern entgegengewirkt. Buschfeuer sind hier natürlich und helfen, den Wald zu erhalten. Regelmässige begrenzte Buschfeuer nehmen den z.B. durch Blitzschläge verursachten Feuern die Nahrung in den zuvor verbannten Gebieten.

Die Aborigines nutzen das Feuer zur Jagd und Landschaftspflege seit Jahrtausenden. Hier im Norden ist die beginnende Trockenzeit die Zeit für diese begrenzten Brände, die gelegten Feuer gehen in der Nacht durch die noch vorhandene Feuchtigkeit aus. Durch das Verbrennen des trockenen Speergrases gibt es Platz für neue Planzen und bereits nach einigen Tagen spriest es wieder an allen Ecken. So entsteht frische Nahrung für die Tiere. Weil die Flächen wie ein Mosaik von nicht abgebrannten Flächen und abgebrannten sich wechseln, gibt es auch vielfältige Lebensräume. Die Tiere können dem Feuer grösstenteils entfliehen oder sich in der Erde verstecken. Weil nicht so viel trockenes Gras stehen bleibt, hat auch hier ein Feuer in der späten Trockenzeit weniger Nahrung und wird leichter bekämpft.

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